Abschrift aus:
Baugeschichte des Münsters Band IV der Reihe Kunstdenkmäler des Kantons Bern, Das Berner Münster -Luc Mojon, 1960) Seite 434 (Nachtrag), Punkt 4:
4. Grabplatten.-Drei, ursprünglich wohl vollständige, fächerförmig um das Chorhaupt der Leutkirfche gruppierte Plattenreihen. Aus diesen stammen zwei Fragmente einer Platte, die bereits 1871 aufgedeckt worden ist (von Kruachtal-von Lindenach, S. 354, Nr. 20). Erste, an den Chroschluss stossende Reihe, vor der Ostwand (im Uhrzeigersinn):I. Mittelstück einer Grabplatte mit zerstörtem Wappen auf leicht erhabenem Dreieckschild(14. Jh.). Vor der Südostwand: 2. Grabplatte mit linear eingemeisseltem Wappen der Familie von Hürenberg, Dreieckschild (Ende 13. Jh.) 3. Grabplatte mit eingeritztem Wappen der Familie Rieder, Dreieckschild (Ende 13. Jh.) 4. Grabplatte mit eingeritztem, unbekanntem Wappen, Dreieckschild (Ende 13. Jh.) 5. Grabplatte, aus bautechnischen Gründen eine Ecke freigelegt. -Zweite Reiher, vor der Südostwand: 6. Grabplatte mit linear eingemeisseltem Wappen der Familie von Krauchtal, Dreieckschild (Ende 13. Jh.)-Dritte Reihe, vor derSüdostwand:7. Wie Nr. 5.-Unter Nr. 1, 3 und 4 haben Frauen gelegen, Von Nr. 2, 3, und 4 soll das Mittelstück mit dem Wappen in die Nordwand des sechsten südlichen Seitenschiffjoch eingelassen werden.