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Mein Name ist Uwe Boysen und ich habe unsere Familienseite angelegt.
Sie wurde mit Hilfe von MyHeritage.de erstellt, einem großartigen System, das es jedermann ermöglicht, eine Seite für seine Familie zu bauen, gemeinsam einen Stammbaum anzufertigen und Familienfotos miteinander zu teilen. Wenn Sie Kommentare oder Feedback zu dieser Seite haben, klicken Sie bitte hier, um mich zu kontaktieren.
Unser Familienstammbaum wurde auf dieser Seite veröffentlicht. Es gibt 251 Namen auf unserer Seite.
Die Seite wurde zuletzt am 13. Jun. 2014 aktualisiert und hat derzeit 15 registrierte Mitglieder. Wenn Sie auch Mitglied werden möchten, klicken Sie einfach hier.   Viel Spaß!

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Familien-Nachrichten
Jun. 13, 2014
Mitglied der Familienseite hat sein Profil aktualisiert.
Mai 28, 2014
Mitglied der Familienseite hat sich einer weiteren Familienseite angeschlossen: Hansen Web Site
Jul. 17, 2013
Mitglied der Familienseite hat einen Kommentar zum Ereignis 46. Geburtstag von Anke Noack(geb.Pohle) geschrieben:
 Alles Gute liebes Cousinchen!!! Viel Glück und Gesundheit! Feier schön! Liebe Grüsse!
Daniela 
Jun. 02, 2013
Mitglied der Familienseite hat einen Kommentar zum Ereignis 30. Geburtstag von Stefanie Boysen geschrieben:
 Liebe Tante Inken, ich danke dir recht herzlich für deine Glückwünsche!! Und auch ich wünsche Antje alles erdenklich Gute nachträglich zu ihrem Geburtstag! Ich hoffe, es ergeht dir gut! Ganz liebe Grüße an dich zurück! 
Apr. 10, 2013
Mitglied der Familienseite hat sein Profil aktualisiert.
Apr. 08, 2013
Mitglied der Familienseite hat sein Profil aktualisiert.
Apr. 04, 2013
Mitglied der Familienseite hat Mitglied der Familienseite zur Seite eingeladen.
 
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Medien:Flagge der Nordfriesen
Erstellt von: Uwe Boysen am 27. Nov. 2012 11:50
Eine eigene Flagge haben die Nordfriesen trotzdem. Das Wappen auf der Flagge zeigt neben der dänischen Krone und einem halben deutschen Reichsadler einen Grütztopf. Der Legende nach sollen friesische Frauen Gegner mit heißer Grütze vertrieben haben. Das im 19. Jahrhundert geprägte politische Schlagwort "Lewer duad üs slav!" (Lieber tot als Sklave) betont den sprichwörtlichen Unabhängigkeitssinn der Friesen.
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Medien:Geschichte Dänemark - Deutschland (Preußen) in SH
Erstellt von: Uwe Boysen am 27. Nov. 2012 11:30

Die Mitglieder der dänischen Minderheit leben vor allem in der Grenzstadt Flensburg, den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg sowie im nördlichen Teil des Kreises Rendsburg-Eckernförde. In Flensburg und einigen kleineren Orten gehören sogar bis zu 20 Prozent der Bevölkerung zur dänischen Minderheit. Neben der Dänischen Minderheit leben noch etwa 6.000 dänische Staatsbürger in Schleswig-Holstein, sogenannte Reichsdänen.

Geschichte

Der Norden Schleswig-Holsteins, das früher zum Herzogtum Schleswig gehörte, wurde ab 1460 von dänischen Königen regiert. Nach mehreren deutschen Herzögen übernahm 1773 wieder ein dänischer König die Herrschaft, diesmal auch für den zweiten Landesteil, das Herzogtum Holstein. Die Herrschaft König Christian I von Dänemark führte zu bedeutender wirtschaftlicher und politischer Entwicklung in Schleswig-Holstein.

Erst der zunehmende Nationalismus im 19. Jahrhundert verbunden mit Bestrebungen aus Kopenhagen, das Herzogtum Schleswig ins Königreich Dänemark einzugliedern, zerrüttete das gute Verhältnis zwischen Deutschen und Dänen und führte 1848 zur Schleswig-Holsteinischen Erhebung. Nach einer erfolglosen Erhebung der deutschen Bevölkerung (1848) kam es 1864 zum Krieg, den der Deutsche Bund gewann. 1866 wurden die Herzogtümer Schleswig und Holstein zur Provinz des Königreiches Preußen.

Die deutsche Niederlage im 1.Weltkrieg machte den Weg frei für eine neue Entscheidung. 1920 wurde per Volksabstimmung der heutige Grenzverlauf bestimmt: Nordschleswig votierte für Dänemark, während sich Südschleswig in seiner Mehrheit für Deutschland entschied. Auf beiden Seiten verblieb eine Minderheit.

Nach Ende des 2. Weltkrieges schafften die "Kieler Erklärung von 1949" des Schleswig-Holsteinischen Landtages und die "Bonn-Kopenhagener Erklärungen" von 1955 die Grundlagen für eine kontinuierliche Verbesserung des deutsch-dänischen Verhältnisses. Sie beinhalten das Prinzip der "Bekenntnisfreiheit", also das Recht, sich zu einer nationalen Minderheit zu bekennen, ohne dass dies von Amts wegen nachgeprüft werden darf.

Heute leben in Dänemark etwa 15.000 Deutsche, in Deutschland 50.000 Dänen. Aus den Konflikten zwischen Deutschen und Dänen hat sich ein enges und friedliches Miteinander von Mehrheit und Minderheit entwickelt.

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Medien:Organisationen der Friesen
Erstellt von: Uwe Boysen am 26. Nov. 2012 13:20

Organisationen der Friesen

Als Dachorganisation der Friesen vereinigt der Interfriesische Rat die Nordfriesen und Ostfriesen in Deutschland mit den in den Niederlanden lebenden Westfriesen. Die zwei größten nordfriesischen Vereinigungen sind der Nordfriesische Verein e.V. und der Friisk Foriining. Sie sind Dachorganisationen zahlreicher kleinerer Ortsvereine und Gruppen. Alle nordfriesischen Organisationen arbeiten im Friesenrat Sektion Nord e.V. zusammen. Er ist der zentrale Ansprechpartner von Bund, Land, Kreis Nordfriesland und dessen Kommunen.

Von großer Bedeutung für die Pflege der friesischen Sprache, der Kultur und der Geschichte ist das "Nordfriisk Instituut" in Bredstedt als zentrale wissenschaftliche Einrichtung. Es versteht sich als Brücke zwischen Theorie und Praxis, zwischen Wissenschaft und Laienforschung. Das Institut ist vor allem auf dem Gebiet der Sprache, Geschichte und Landeskunde wissenschaftlich und publizistisch tätig. Die Arbeit wird überwiegend aus Zuschüssen des Landes Schleswig-Holstein finanziert.

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Medien:Friesische Traditionen
Erstellt von: Uwe Boysen am 26. Nov. 2012 13:19

Friesische Traditionen

Biikebrennen: das "Nationalfest" der Friesen

Jedes Jahr am 21. Februar brennen an der nordfriesischen Küste, auf den Inseln und Halligen über 60 Biiken (Leuchtfeuer).

Biike ist friesisch und bedeutet "Feuerzeichen". Die Biike geht bis auf heidnische Zeiten zurück. Schon vor 2.000 Jahren sollte der Opferbrand den Gott Wotan gnädig stimmen und ihn dazu bewegen, die eisige Jahreszeit zu beenden.

Die Feuer leuchteten auch nach der Christianisierung weiter über die See.

Seit dem 17. Jahrhundert dienten die Biike-Feuer nach einem langen Winter den auslaufenden nordfriesischen Walfängern als Abschiedsgruß. Und weil man vor der lebensgefährlichen Arbeit auf See alle Rechtsfragen geordnet haben wollte, wurden auch Gerichtstage gehalten.

Heute sind die Feuer eine beliebte Touristenattraktion.

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Medien:Geschichtliches des Frieslandes
Erstellt von: Uwe Boysen am 26. Nov. 2012 13:15

Geschichte

Friesen gibt es seit über 2000 Jahren. Im Jahr 12 vor Christus werden sie von römischen Geschichtsschreibern erstmals erwähnt. Die frühe nordfriesische Geschichte aber liegt weitgehend im Dunkeln. Archäologische und sprachwissenschaftliche Befunde belegen, dass die Friesen in zwei Schüben von ihrem ursprünglichen Siedlungsgebiet zwischen Zuidersee (heute Ijsselmeer) und Weser nach Nordfriesland wanderten. Im 8. Jahrhundert wurden vor allem die Inseln und Halligen besiedelt. Die Besiedlung der Marschgebiete auf dem Festland erfolgte dann zur Jahrtausendwende. Auseinandersetzungen mit dem expandierenden Frankenreich, die Wirren der Wikingerzeit, vielleicht ein Ausweichen vor der Christianisierung werden als Gründe für die Wanderung nach Nordfriesland angenommen.

Die friesische Sprache

Das Friesische ist eine eigenständige Sprache. Es gehört wie Englisch, Niederländisch und Deutsch zur westgermanischen Sprachengruppe. Neben Nordfriesisch gibt es noch das Westfriesische, das in der Provinz Friesland in den Niederlanden gesprochen wird, und das Saterfriesische im niedersächsischen Saterland. Das Ostfriesische ist in seinem ursprünglichen Kernland ausgestorben - hier wird seitdem plattdeutsch gesprochen.

Nordfriesisch gehört zu den Minderheitensprachen, die von der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen geschützt werden. Es ist eine der kleinsten Sprachen in Europa. Annähernd 8.000 bis 10.000 Menschen beherrschen die nordfriesische Sprache. Passive Sprachkenntnisse haben ungefähr doppelt so viele. Das Bökingharder und das Fering gehören zu den meist gesprochenen Mundarten des Friesischen. Für die Hauptdialekte des Nordfriesischen liegen Wörterbücher und Sprachlehren sowie zahlreiche literarische Werke vor. An 27 Schulen in Schleswig-Holstein wird friesischer Unterricht erteilt (Stand Schuljahr 2006/2007). Es sind überwiegend Grundschulen. An den Universitäten Kiel und Flensburg kann Friesisch studiert werden.

Die unterschiedliche Besiedlung Nordfrieslands zeigt sich heute noch deutlich in den unterschiedlichen Dialekten. So besteht das Nordfriesische aus den zwei Dialektgruppen "Festland-Nordfriesisch" und "Insel-Nordfriesisch", die sich wiederum in neun Mundarten unterscheiden. Die unterschiedlichen Varianten des Friesischen hindern die Friesen aber nicht daran, sich untereinander zu verständigen.

Die Mundarten des Festland-Nordfriesisch sind: Wiedingharder, Bökingharder, Karrharder (vom Aussterben bedroht), Nordergoesharder, Mittelgoesharder (vom Aussterben bedroht), Südergoesharder (um 1980 ausgestorben), Halligfriesisch (vom Aussterben bedroht). Das Insel-Nordfriesisch teilt sich in Syltring (Sölring), Föhring-Amring (Fering, Öömrang) und Helgoländisch (Halunder).

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Genealogie:12) Johann Albert Boysen
Erstellt von: Uwe Boysen am 23. Nov. 2012 10:27

12) Johann Albert Boysen

"Lebenslauf"

"Am 30. Juni 1921 wurde ich als Sohn des Büroangestellten Boy Andreas Boysen zu Keitum/Sylt geboren. Von 1928 bis 1937 besuchte ich die Volksschule in Westerland.

Im April 1937 trat ich bei dem Zimmermeister Johann Jürgensen, Westerland, in die Lehre. Wegen Versetzung meines Vaters nach Husum wurde das Lehrverhältnis im März 1938 gelöst. Ich setzte meine Lehrzeit bei dem Zimmermeister W. Ahsen, Husum, fort. Im Oktober 1939 bestand ich meine Gesellenprüfung und blieb weiterhin als Geselle bei meinem Lehrmeister.

Vom März 1941 bis Februar 1944 besuchte ich die Staatsbauschulen in Eckernförde und Lübeck. An letzterer bestand ich mein Examen als Ingenieur für Hochbau. Während der Semesterferien war ich jeweils zwei Monate beim Marschenbauamt Husum, dem Reichsbauamt Krainburg in Jugoslavien und dem Hochbauamt in Itzehoe als Praktikant beschäftigt."

"Von April 1944 bis Mai 1945 war ich bei der Tiefbaufirma Burmeister, Hamburg, auf verschiedenen Baustellen in Dänemark als Ingenieur mit Abrechnungsarbeiten beschäftigt. Von Mai 1945 bis April 1948 habe ich für das Kunstgewerbeunternehmen Osterloh Hamburg Silberschmiedearbeiten angefertigt. Am 28. April 1948 gelang es mir endlich einmal wieder, wenn auch nur aushilfsweise bis zum 15. August 1948 als Ingenieur bei der Firma Max Struve, Husum, Arbeit zu finden. Anschließend war ich bis zum 14. Februar mit Unterbrechungen, die durch Arbeitsmangel bedingt waren, bei dem Zimmermeister Otto Backen, Rödemis, als Zimmerer beschäftigt.

Seit Anfang April 1949 bin ich wieder als Zimmerpolier beschäftigt. Während dieser Zeit hatte ich oft Gelegenheit, im technischen Büro zu arbeiten."

Da sein Studium durch den Staat bezuschußt wurde, sollte er nach Abschluß seines Studiums als Beamtenanwärter in Itzehoe für RM 125,- seinen Dienst beginnen. Da er aber nicht zum "Bürokraten" verkommen wollte, hat er den Vertrag gekündigt und mußte daher den Zuschuß zurückzahlen. Die erforderliche Summe streckte ihm seine Schwester Käte vor.

Am 25. August 1945 heiratete er Ursula Agneta Maria Ahrens; am 14. September 1946 wurde sein Sohn Boy Uwe geboren. Seit August 1950, kurz vor der Geburt seiner Tochter Birgit fand Albert Boysen Arbeit im Stadtbauamt Husum, wo er bis zu seiner Rente im Jahre 1984 tätig war.

Die Möbel für die 1. Wohnung (Friesenstraße 6) hat er aus Holzbohlen, die ein Geschenk von Karl Ahrens an seine Tochter Ursula waren, selbst hergestellt; diese Möbel (Schränke, Stühle, Sessel, Tisch und Eckbank) stehen heute (bis auf die Sessel) im Haus von Birgit Boysen, Heide.

Das Haus in der Matthias-Claudius-Straße 20 wurde im Jahre 1955 von Mai bis Oktober errichtet; Einzug war am 28. Oktober, in dieser Zeit verbrachte er jede freie Minute auf dem Bau, morgens um 5.00 Uhr vor seinem Dienst, nach Dienstende und jedes Wochenende; die Fenster und Türen hat er bereits im Jahr davor in Eigenleistung getischlert.

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Genealogie:11) Boy Andreas Boysen
Erstellt von: Uwe Boysen am 23. Nov. 2012 10:24

11) Boy Andreas Boysen

Büroangestellter Marschenbauamt Husum,

gewohnt in Husum, Friesenstraße 6

"mein Opa* sagte immer "Pudsche Knack" zu mir!"

Boy Andreas Boysen geb. 26.1.1900 in Rantum

gest. 7.12.1965 in Husum

Verheiratet 12.3.1921 mit

Petra Christine Jansen geb. 23.12.1903 in Keitum

gest.

Kinder:

Johann Albert Boysen geb. 30.6.1921 in Keitum

Käte Boysen geb. 22.3.1923 in Westerland

gest. 18.5.1969 in Husum

Johann Albert Boysen

Verheiratet 25.8.1945 mit

Ursula Agneta Maria Ahrens geb. 13.7.1925 in Husum

Kinder:

Boy Uwe Boysen geb. 14.9.1946 in Husum

Birgit Boysen geb. 15.8.1950 in Husum

Käte Anna Boysen

Verheiratet mit

Johann Ketelsen geb. 20.11.1917

gest.

Kinder:

Kreske Ketelsen geb. 26.6.1949

Peter Ketelsen geb. 26.6.1949

Frauke Ketelsen geb. 2.7.1951

alle geboren im Sophien-Magdalenen-Koog bei Bredstedt

Boy Uwe Boysen*

verheiratet 21.2.1969 mit

Gertrud de Ree geb. 15.6.1950 in Husum

Kinder:

Jan Uwe Boysen geb. 22.3.1969 in Husum

Sven Okke Boysen geb. 22.3.1969 in Husum

Jan Uwe Boysen

Verheiratet 12.8.1994 mit

Stefanie May geb. 22.2.1969

Kinder:

Kirstin Boysen geb. 19.10.1994 in Holzminden

Silke Boysen geb. 3.11.1996 in Heide

(erstellt 1994!)

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Genealogie:10) Albert Michel Boysen
Erstellt von: Uwe Boysen am 23. Nov. 2012 10:10

10) Albert Michel Boysen

Geb. Am 9.9.1873 in Westerland wurde 84 Jahre alt) und ist in Westerland neben seiner schon 1937 gestorbenen Ehefrau und deren Sohn Albert, der 1940 jung gestorben ist, begraben.

Er heiratete am 8.7.1898 Katharina Johannsen aus Morsum, die einer vom Festland gekommenen Familie entstammt. Ihre Mutter ist wohl als Dienstmädchen von Hoyer nach Sylt gekommen und hat dort den ebenfalls von Festland stammenden Bäcker August Johannsen geheiratet. Deshalb wurde sie Tiinje Bakker genannt. Sie war gezwungen statt dänisch die Sylter friesische Sprache zu sprechen wie mir Ihr Sohn, Onkel Johann aus Leck berichtet hat. Mein Vater ist oft am Sonnabend von Rantum zu Fuß nach Morsum (als kleiner Junge) gelaufen um den Sonntag bei seiner Großmutter zu verbringen.

Aus dieser Familie ist noch eine Seekiste erhalten, die der Enkel Johann Albert Boysen für seine Tochter Birgit restauriert und geschenkt hat (1964); den Deckel hat er auf der Innenseite mit folgendem Spruch versehen:

" SKELINGER DIAR WÜFHAND SPRI, SEN ALIKSAGUR ÜS DANEN, KÄRMING FORTIINI"

("Das Geld, das eine Frau spart ist ebensoviel wert wie das, das ein Mann verdient")

Googe Albert Michel war Mauermann und hatte eine kleine Landwirtschaft mit 2 – 3 Kühen, Hühnern und Enten- Seine Ländereien hiessen Hüsen Eeker, Staidem Inge, Mumark und Båki.

Im Sommer war er viele Jahre als Bademeister bei der Westerländer Kurverwaltung tätig.

Auch war er Kirchenältester, solange seine Frau, die sehr fromm war, noch lebte. Später hat er mal „Scheiß auf die Heiligkeit“ gesagt und hat sich lieber mal eine Teepunsch genehmigt.

Als meine (Johann Albert Boysen) Großmutter ihm einmal Vorhaltungen machte, weil er betrunken nach Haus kam (was ja bei seinem Beruf als Maurer nicht immer zu vermeiden war), hat er gesagt: „Ik sen dach ek drunken! Ik ken jit twuntig minüten üp jen biin stuun!“ Dabei konnte er angeblich nicht einmal auf beiden Beinen stehen.

Meine Großeltern väterlicherseits sprachen nur friesisch untereinander und mit ihren Kindern.

Ihr Haus lag in Westerland Süderende und hat vermutlich dem früheren Strandvogt Müchel Karstens gehört.

Sie hatten 9 Kinder wovon 2 jung gestorben sind. Die übrigen 7 hatte ich noch gekannt. Es waren

  1. mein Vater Boy Andreas geb. 16.1.1900 R

  1. meine Tante Anje, verh. mit Kurt Plitt, Hamburg

  1. meine Tante Inge, verh. mit Arnold Knackfuss, Berlin

  1. mein Onkel Peter, Zahnarzt, verh. mit der pommerschen Pastorentochter Ilse Backe

  1. meine Tante Paya, verh. mit Hans Jüch, Hamburg

  1. mein Onkel Abbe, gestorben 1940

  1. mein Onkel Karl August (Jööne)

Nachdem meine Tante Inge, die wir oft im Altenheim in Westerland besucht haben, Weihnachten 1987 gestorben ist, lebten nur noch Paya und Jööne.

Jööne ist im Januar 1991 gestorben, nachdem er Nachmittags Geäst aus dem Garten für Biike in den Dünen gebracht hatte, ist er auf dem Wege zusammengebrochen.

Bei der Beerdigung in der Westerländer Dorfkirche hatte ich viele meiner Vettern und Kusinen nach vielen Jahren wiedergesehen; Heinz Erik Plitt aus Genf, Erika Nederby (Knackfuss) aus Dänemark, Uwe Knackfuss, die Kinder von Paula und die Kinder von Karl August.

Vorfahren Catharina Johannsen

  1. Sönke Johannsen Maria Peters

Schneider in N. Lindholm S. Lindholm

  1. Augsut Heinrich Johannsen Anna Kjestine Petersen

Bäcker; Morsum, Tochter des Tagelöhners

geb. 5.6.1853, Morsum Peter Petersen und Kristina geb. Hansen, Hoyer

  1. Catharina Johannsen Albert Michel Boysen

geb. 8.1.1879, Morsum geb. 9.9.1873

Westerland

siehe anliegendes Familienfoto:

Familie Albert Boysen 1917

Anna (Anje)

Goge Albert, Modje Katharina, Boy, Peter

Inge, Erika, Albert jr., Paula, Auguste



Albert Michel * 9.9. 1873 Westerland + 23.5. 1959 Westerland

Katharina Petrea * 8.1. 1879 Morsum + 16.5. 1937 Westerland



Kinder:

  1. Boy Andreas I * 10.12. 1898 Westerland + 21.12. 1898 Westerland

  2. Boy Andreas II * 23.1. 1900 Rantum + 7.17. 1965 Husum

  3. Anna Christine * 4.5. 1902 Rantum + 2.12. 1950 Westerland

  4. Inge Auguste * 1.4. 1904 Westerland + 23.12. 1987 Westerland

  5. Peter Georg I * 14.8. 1906 Westerland + 6.1. 1909 Westerland

  6. Erika Sophie * 7.4. 1908 Westerland + 9.11. 1924 Westerland

  7. Peter Georg II * 29.12. 1909 Westerland + 20.10. 1959 Lübben

  8. Auguste Henriette * 28.10. 1910 Westerland + 10.10. 1917 Westerland

  9. Paula Mathilde * 2.12. 1914 Westerland + 15.3. 1995 Westerland

  10. Albert Karl Bernhard * 15.1. 1917 Westerland + 10.4. 1940 Westerland

  11. Karl August * 27.7. 1918 Westerland + 16.1 1991 Westerland


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Genealogie:9.) Boy Andreas Boysen
Erstellt von: Uwe Boysen am 23. Nov. 2012 10:00

9.) Boy Andreas Boysen

Geb. 1.1.1838 in Westerland, gestorben 11.2.1892 in Westerland. Er war Landwirt und Müller in Westerland. Verheiratet mit Inken Dirksen Hahn, eine Tochter des Käpitäns Dirk Meinert Hahn. Sie war geboren am 27.6.1840 in Westerland, gest. am 7.1.1894 in Westerland.

Ihre Kinder waren:

1. Anna Maria Boysen geb. 14.3.1860 W

2. Dirk Boysen geb. 10.4.1863 W

3. Hilda Boysen geb. 31.7.1865 W

4. Maria Elise Boysen geb. 18.1.1868 W

5. Boy Michel Boysen geb. 14.2.1871 W

6. Albert Michel Boysen geb. 9.9.1873 W

7. Mathilde Dorothea geb. 24.2.1875-9.12.1875 W

8. Mathilde Dorothea geb. 28.2.1876 W

9. Jens Boysen geb. 7.1.1878 W

10. Erwin Sievert Boysen geb. 15.12.1879 W

11. Bernhard Boysen geb. 15.1.1886 W

Der Vater der Inken Dirksen Hahn, Kapitän Dirk Meinerts Hahn von Westerland auf Sylt hat als tüchtiger Seefahrer viele glückliche Reisen gemacht. So brachte er im Auftrage seines Reeders Dede in Hamburg 140 deutsche Auswanderer im Jahre 1835 von Cuxhaven nach New York. Im Jahre 1838 hatte er 199 deutsche Altlutheraner an Bord seines Schiffes Zebra, die ihres Glaubens wegen von Preussen nach Südaustralien auswanderten. Nach den Aufzeichnungen von Hahn hatte die Fahrt von Hamburg nach Holfast Bay 128 Tage gedauert. Durch Vermittlung von Hahn fanden die Auswanderer in der Gegend von Monut Barker unweit von Adelaide in einem fruchtbaren Tal eine neue Heimat. Für die Fürsorge, die der Kapitän seinen Passagieren während der Reise und nach der Ankunft hat zuteil werden lassen, wurde das Dorf, das sie gründeten, „Hahndorf“ genannt. Es ist eine fruchtbare und wohlhabende Niederlassung geworden, die heute noch besteht.

Vorfahren Inken Dirksen Hahn

  1. Peter Jensen Hahn, Rantum Inge



  1. Meinert Petersen Hahn Merret Bleik Peters

Grönländischer Kommandeur



  1. Erk Mannis Hahn Maren Ebe Bohn

Seefahrer

W 6.1714 – 28.1.1803 W W 6.12.1720 – 1.4.1779 W



  1. Erk Erk Meinerts Hahn Inken Peter Andresen

Seefahrer

W 6.1714 – 28.1.1803 W 7.12.1772 – 20.10.1849 W



  1. Dirk Meinerts Hahn Hedwig Jens Nicolaisen

Capitain

29.1.1804 – 4.8.1860 W 1.10.1801 – 26.7.1854 W



  1. Inken Dirksen Hahn Boy Andreas Boysen Landwirt und Müller

27.6.1840 – 7.1.1894 W 1.1.1838 – 11.2.1892 W


Zu 2.) Meinert Petersen Hahn war Grönländischer Kommandeur und nennt sich Meyndert Pietersen Haan. Wanda Oesau führt in „Hamburgs Grönlandfahrt“ Seite 292 ff. auf, daß M.P. Hahn (M.P.Haan, M. de Haan, M.P. de Haan) 1711 das Schiff „witte Voß“ des Reeders L. Kramer, 1715-1718 ununterbrochen das Schiff „Paradies“ des Reeders H. Münder sowie 1723 und 1724 das Schiff „Wappen von Holland“ des Reederes A. Bruns befehligte.

In der „Anschreibung von Hueffen“ von 1709 finden wir auf Seite 37 von Westerland Kirchspiel:


Meinert Petersen Hahn


Pflicht 15 ß

Contribution 1 Mark Couranz 3 ß

Quartier Gelde 4 ß 6 Pf


Sein Vermögen ist folgendes: saet und berget gantz nichts.

  1. hat 4 Schaafe

  2. Das Haus bestehet in Peesel, Stube und Ausendiehle von 10 Fach in ziemtlichen Stande.

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Genealogie:8.2) Ehrke Anders Ehrksen
Erstellt von: Uwe Boysen am 23. Nov. 2012 09:52

8.2) Ehrke Anders Ehrksen

geboren 1668; gestorben am 7.5.1744 in Tinnum heiratete am 2.6.1698 Inge Take Peters.

In der "Anschreibung" von 1709 unter Tinnum heißt es auf Seite 74:

Erk Andresen gibt an

Pflicht 2 Rtl 16 6 Pfg

Contribution 2 Rtl 39

Quartier Gelder 33 9 Pfg


  1. Sein Vermögen besteht in folgendes: Er birgt 4 klein Fuder Heu, säet 1 Tonne Roggen und 1 Tonne Gersten.


  1. Hat 2 Pferde, 2 Kühe und 8 Schafe, welcher sein Beschlag.


3. Das Haus ist ein Pesel und Stube 6 Fach. Lohe und Stall 6 Fach. Ein Scheune 5 Fach. In zieml. Stande.


4.5.6.7. Hat keine Nahrung als den Ackerbau


8.9.10. Er ist im Stande gerecht zu werden.

Einer der Söhne des Ehrke Anders Ehrken, Peter Erichsen, nennt sich bei der Heirat mit Merrith Bohn Peter Erk Andersen.

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