Zur Ergänzung: Ich habe versuchsweise eine ganz andere Stelle im Stammbaum aufgerufen, den alten Römer GnaeusPompeius Magnus. Von dem ist über den alten vde-Stammbaum nachzulesen, daß er mein direkter Vorfahr ist. Rufe ich ihn im mH-Stammbaum auf, so erscheinen seine Vorfahren, seine Ehefrauen, dann auch noch Kinder und Enkel - und dann ist Schluß. Daß es über zig Generationen nach unten weiter geht, läßt sich weder erkennen, noch über Fortsetzungssymbole aufrufen. Bei vde waren das die grünen Pfeile und die öffneten Fortsetzungen bekanntlich in beide Richtungen.
Wenn ich den Weg auswendig weiß, kann ich mich natürlich von unten von mir ausgehend bis zum Pompeius vorarbeiten - aber das ist ja wohl nicht Sinn der Sache.
Es geht weiter. Eine der Ehefrauen von Pompeius Iulia Pompeia ist die Tochter von Gaius Iulius Caesar. Klicke ich auf ihr Fortsetzungssymbol, so kommen logo ihre Vorfahren, deren Geschwister usw. Aber auch dann geht es nach unten ins Nichts: Beide Schwestern von Caesar sind auch meine direkten Vorfahren - nichts zu sehen, wie es nach unten weitergeht. Man findet zwar noch einen gewissen Publius Quinctilius Varus (das ist der im Teutoburger Wald) und dessen Sohn - aber dann schließt sich wieder nichts an und auch von diesem Varus geht die Ahnenreihe zu mir.
Es ist praktisch unmöglich, irgendwie zu demonstrieren, wie sich die Verbindung zu einem historisch bedeutsamen Altvorderen aufbaut, wenn man von diesem von oben nach unten marschieren will. Und den Weg von unten nach oben muß man letztlich auswendig wissen, um hinzukommen. Bei 13600 Profilen im Baum ist das aussichtslos!
Bischen off-topic und iIch möchte Dir ja nicht zunahe treten, aber erscheint es Dir nicht etwas überraschend, daß so viele, geschichtlich relevante Personen in Deinem Stammbaum vorkommen? Möglich ist alles, aber die meisten Stammbäume enden im Späten Mittelalter, weil kaum etwas überhaupt dokumentiert werden konnte. Professionelle Geneologen können auch nur Verbindungen finden, die mal dokumentiert sind. Da nur die Wohlhabensten oder Mächtigsten überhaupt erfasst wurden, könnte der Geneologe auf diese "ausgewichen" sein. Dies ist auch nicht so falsch, schließlich ist jeder irgendwann mit jedem verbunden und hat den Vorteil, daß es nett ist, wenn mal die ein oder andere bekannte Person im Stammbaum hat.
Die Reise in die ferne Vergangenheit kann man entweder bei Bernd Josef Jansen oder bei Jamie's Pedigree antreten. Letzerer ist auf auf englisch, dann muß man sich die Mühe machen, Titel und Vornamen zu übersetzen. Bernd Josef Jansen gibt in seinem Stammbaum jede Menge Hintergrundinformationen, Hinweise auf unsichere Quellenlage und Hinweise auf seine Quellen. Wer es fertig bringt, z.B. Karl den Großen in seine Ahnengalerie aufzunehmen, der kommt mit diesen beiden Datenbanken (mit Quercheck über katholische Heiligenverzeichnisse) ins alte Rom und darüber hinaus. Man braucht dazu "nur" einen adligen Vorfahren, dessen Techtelmechtel mit einer bürgerlichen Dame in den Akten erhalten ist. Bei mir ist das der Landgraf Heinrich III. von Hessen mit seiner Tochter Contzel - Der Rest ist dann Familienbuch in Marburg bzw. Kirchenbücher in die eine Richtung und die breitestens ausgewalzte Adelsforschung in die andere Richtung. Der Landgraf ist auch genealogisch ausgequetscht wie eine Zitrone, weil von der Contzel auch Goethe abstammt. Das ist natürlich ein Glückstreffer für den Ahnenforscher. Es gibt außer mir noch mehr Leute bei seinerzeit vde und jetzt mH, die auch so eine Ahnengalerie besitzen - nur ist das bekanntlich kein persönliches Verdienst.
Die Verwandtschsfts- bzw. Verschwägerungsgrade der alten Römer kann man auch abschnittsweise in etwas ausführlicheren Geschichtsbüchern nachlesen.
Und daß in den alten Zeiten die Quellenlage nur die "Reichen und Mächtigen" hergibt, weil nur über sie Daten niedergeschrieben wurden (abgesehen von den akribisch geführten römischen Beamtenlisten), ist zwar bedauerlich, aber nicht abzuändern. Wer die Verbindung nach dort findet, "sieht nur die im Lichte, die im Dunkel sieht man nicht".
ich habe mir mal deinen Stammbaum genauer angeschaut... Puhh... Ich werde dieses Problematik mal weiterleiten und komme wieder auf dich zu, wenn ich eine Antwort erhalten habe!
Hallo Silvia, vielen Dank für deine Mühe. Das "puhh" kann ich gut nachvollziehen. Bei weit über 13000 total miteinander verknoteten Einträgen. Warum haben die alle auch immer in der erweiterten Verwandtschaft herumgeheiratet?
Aber versetzt euch mal in meine Lage. Ich habe nach der vde-Zählung 5037 Ahnen - und abgesehen von denen, die bis zur 20. Generation zählen, und bei denen dann auch irgendwo "direkter Vorfahr x. Generation" eingetragen ist, findet man nirgends mehr den Rückweg zu mir, weil nach unten alles "dicht" ist. Das war im alten Baum mit den grünen Pfeilen ein Kinderspiel, man mußte nur dem Pfeil mit der >99 nach unten folgen, irgendwann kam man dann zuverlässig beim Heinrich III. von Hessen an und von da ab weiß ich die letzten Generationen auswendig. Da muß mH noch einiges einbringen, um die Navigation im Baum und das Handling von Kreisbeziehungen uaf das Niveau von vde zu bringen!
Aber ich will auch loben: Seit einiger Zeit sind die drei- und wenigerstelligen Jahreszahlen im Baum und in den Profilen richtig ohne die ergänzenden Nullen. Nur mit den vorchristlichen hapert es noch - aber wieso sind in den Zeitlisten negative Jahreszahlen vorgesehen? Tut sich da was?
Nachdem mir dieses Phänomen des "scheinbar toten Astes" jetzt mehrfach begegnet ist, ist mir aufgefallen, dass es immer dann aufzutreten scheint, wenn nur ein Elternteil angegeben ist. Sobald man über diese "Klippe" hinweg ist, geht es wieder weiter.
@pharao: Ist es in den bei dir gefundenen Fällen auch immer so, dass nur ein Elternteil eingetragen ist? Wenn ja, dann wüsste man zumindest den Aufhänger, wo die Reparatur ansetzen müsste.
Bei zwei der Fälle mit dem toten Ast nach unten ist tatsächlich nur ein Elternteil bekannt. Bei einem war die Mutter zweimal verheiratet, beide Väter sind bekannt und eingepflegt und trotzdem sind die Äste nach unten spätetens nach der Enkelgeneration tot. Bei weiteren Fällen sind über mehrere Generationen beide Eltern bekannt, trotzdem ist irgendwann vorzeitig nach unten Schluß und es gibt keinen mit dem alten grünen Pfeil vergleichbaren Hinweis, daß es weitergeht.
Am Anfang hatte ich übrigens auch den Verdacht, daß das fehlende zweite Elternteil die Ursache ist, bis ich auf die Gegenbeispiele gestoßen bin. Aber man könnte ja dort versuchsweise eine Person mit Fantasienamen eintragen, und sehen, ob sich dann die Wege nach unten öffnen. Was auch auffällt: Starte ich bei einem direkten Vorfahren <20.Generation vor mir, dann ist dort die Reihe zu mir vollständig. Seitenzweige sind aber nicht komplett.
Ich habe jetzt einmal versuchsweis die Anmerkung von @fps umgesetzt und unbekannte, also nicht aus Unterlagen herauslesbare Elternteile duch Stellvertreterkästchen ergänzt. Die führt tatsächlich wie von @fps angfdeutet dazu, daß jetzt in die Gegenwart gerichtete Stammbaumäste weiter nach unten hin dargestellt werden. Beispiele hierfür sind die namentlich mir nicht bekannte Mutter von Peter Kalteis bzw. die unbekannten Ehefrauen der Grafen Dietrich I und Dietrich II. von Kleve. Nach Eingabe von N.N-Kästchen öffnete sich die Reihe an diesen Stellen nach unten.
Nun kann es ja nicht Sinn der Sache sein, den Stammbaum vor allem in der ferneren Vergangenheit, wo die Ehefrauen teilweise sehr mangelhaft dokumentiert sind, jetzt nachträglich mit Kompanien von N.N's vollzupflastern, um besser manövrieren zu können - und damit die Anzahl der Profile mit lauter Luschen nach oben zu treiben.
Ich erinnere mich, daß verwandt.de an solchen Stellen, wo ein Elternteil fehlte, automatisch ein Ersatzkästchen mit dem Inhalt Vater bzw. Mutter hinzufügen eingebaut hatte, wobei dieses Kästchen aber nicht in der Profilzahl mitgezählt wurde. Der mH-Stammbaum macht das in der Regel nicht. Ob dieser feine Unterschied für die Übersichtlichkeit bei vde und die Unübersichtlichkeit bei mH verantwortlich ist?
Nun habe ich wieder einmal eine Kreisbeziehung nach oben geschlossen - und schon geht der Ärger wieder los. Hermann I. Pusillus von Lothringen war zweimal verheiratet. Beim Aufrufen werden im Stammbaum von den Nachkommen aus erster Ehe nur ein Zweig angezeigt, die Nachkommen aus zweiter Ehe gar nicht. Es ist dabei auch nicht möglich, seinen Sohn aus zweiter Ehe Adolf I. von Deutz zum Kind beider Elternteile zu erklären!!!. Rufe ich die persönliche Seite des Hermann I. Pusillus auf und dann dan Link Nachkommen, so erscheint er dort dreimal - einmal mir der ersten Ehefrau und dem im Stammbaum angezeigten Zweig, einmal OHNE Ehefrau mit dem nicht angezeigten Zweig aus erster Ehe und dann mit zweiter Ehefrau ohne Nachkommen. Wobei ich zum Schließen der Kreisbeziehung zuerst die Mutter von Adolf I. eingebaut habe und diese dann mit Hermann I. Pusillus als Partner verknüpft habe. Es wird aber nicht besser, wenn ich den Adolf I. zuerst mit Hermann I. Pusillus als Vater verknüpfe und dann die Mutter nachträglich hinzufüge. Shit happens! Kann mir jemand dieses Chaos erklären?
Es geschehen "Zeichen und Wunder". Die hier aufgezeigte Problematik hat sich durch die Maßnahmen von gestern weitgehend erledigt. Kleinere Unstimmigkeiten kann ich mit Meike bzw. Silvia jetzt per PN abklären. Die Wege von oben nach unten, also von der Vergangenheit in die Gegenwart sind wieder frei und an den oberen Enden der Kreisbeziehungen ist zwar noch nicht "alles paletti" aber man findet die Nachkommen in die verschiedenen Richtungen bei Mehrfachehen jetzt wenigstens wieder - zwar nicht unbedingt bei dem, der mehrfach verheiraten war, aber bei dessen Ehegatten. Das nenne ich einen echten Fortschritt!
Damit es auch hier weitergeht und so zum Üben: 1819
Ich komme übrigens gerade von Stammbaum-Basteln und habe den Dracula bei mir angebaut - sieht dann im Prinzip dann aus wie ein i. Rauf (bis 1400) - runter (bis 1800) - rauf (bis 1431) - i- Tüpfelchen drauf.
Bei der Nutzung der oben genannten Funktion, bin ich auf folgendes Problem gestoßen: Ich habe zur Verknüpfung drei Auswahlmöglichkeiten, als Partner, als Elternteil oder als Kind. Leider kann ich eine vorhandene Person nicht als Geschwister definieren. Kann mir jemand weiterhelfen??
es gibt nur diese drei Möglichkeiten. Wenn du also eine Person als Geschwist eintragen willst, dann hat diese Person, doch die gleichen Eltern, wie die andere, oder? So könntest du die Verknüpfung über die Eltern machen.
Ich brauche ein konkretes Beispiel von dir um mir das genauer anschauen zu können.
Ich habe das Problem inzwischen dadurch gelöst. dass ich das Geschwisterverhältnis zuerst definiert habe und danach die Ehebeziehungen. Dazu musste ich allerdings zuerst Personen löschen und danach neu anlegen.. Das mit den gemeinsamen Eltern ist zwar ein logischer Ansatz von Dir, aber unbrauchbar, wenn die Eltern nicht vorhanden bzw. unbekannt sind. Ich denke es wäre sinnvoll, das vergessene Verwandtschaftsverhältnis "Geschwister" noch zu implementieren.
Ich gehe in solchen Fällen, wo die Eltern nicht bekannt sind, so vor: für eines der Geschwister lege ich Eltern mit "NN" an. Dann verknüpfe ich das zweite mit diesen Eltern. Das ist die kürzeste Variante und man braucht nichts zu löschen.
Es macht auch durchaus Sinn, so vorzugehen, denn das System legt für Geschwister ohne Eltern ohnehin fiktive Eltern an (die dann mit "Mutter von Jan" und "Vater von Jan" bezeichnet werden, wenn das zweite Geschwister Jan heißt).
Ich habe soeben auch die Verknüpfungsfunktion nutzen wollen, was sich als etwas schwierig erwies. Ich hatte ein Kind den leiblichen Eltern zugeordnet. Dieses wurde vom Onkel adoptiert. Da die leiblichen Eltern bereits feststanden, konnte ich die Adoptiveltern zunächst nicht zuordnen. Also hab ich den Namen bei den Adoptiveltern neu eingegeben und dann nochmal mit den leiblichen Eltern verknüpft. Das funktionierte.
Bei den Adoptiveltern wird aber im Stammbaum nicht wie sonst üblich die gestrichelte Linie zum Kind angezeigt. Wäre schön, wenn das Problem behoben wird.
Es sind zwar nur eine HandvollNutzer, die sich mit ihren Fragen unter Sonstiges einreihen, ob die zwischen unseren, na sagen wir mal 1816 Beiträgen irgendwo und irgendwann auch mal eine Antwort finden? Ich bin mehr als gespannt.
Ich warte auf weniger als 1814 Dinge - z. B. grad auf den Fußballtipp von Brigitte und nofret. Ich gebe mal eine gewagte Prognose ab: Ich bekomme schneller als Ihr Antwort :)