Heinrich Siegel

Geboren:12. Jun. 1612 In:  Pöhla Zwickau Sachsen
Gestorben:16. Jul. 1669 (mit 57 Jahren)In:  Markersbach-Mittweida Erzgebirgskreis Sachsen
Info
Ereignisse

Direkte Verwandtschaft

Catharina Siegel (geb. Kleinhempel)
Seine Ehefrau
Catharina Cunigham (geb. Siegel)
Seine Tochter
Dorothea German (geb. Siegel)
Seine Tochter
Regina Susanne Biedermann (geb. Siegel)
Seine Tochter
Susanna Siegel
Seine Tochter
Magdalena Reppel (geb. Siegel)
Seine Tochter
Friedrich Siegel
Sein Sohn
Andreas Siegel
Sein Sohn
Rosina Richter (geb. Siegel)
Seine Tochter
Andreas Siegel
Sein Vater
Margarethe Siegel (geb. Röhling)
Seine Mutter
Friedrich Siegel
Sein Bruder
Sebald Siegel
Sein Bruder
Catharina Strödel (geb. Siegel)
Seine Schwester
Siegmund Siegel
Sein Bruder
Rosina Siegel
Seine Schwester
Ernestus Siegel
Sein Bruder
Juliane Röhling (geb. Siegel)
Seine Schwester

Beruf

Berg- und Hammerherr
 Großpöhla, Rittersgrün und Unterblauenthal

Biografie

Siegel erhielt gemeinsam mit Johann Korb 1654 ein neues Privileg für das Arnoldsche Hammerwerk zu Rittersgrün. 1660 übernahm er die Fundgrube Gottes Bescherung bei Lauter/Sa., die er weiter betreiben ließ.

Beim großen Hochwasser Anfang August 1661 entstand an Siegels Hammerwerk in Großpöhla ein Schaden von 1110 Talern, davon allein 300 Taler, um den Hohen Ofen zu reparieren, der in den Fluten versunken war, weitere 300 Taler nan zwei Schutzteichen, 100 Taler am Floßteich, 150 Taler an drei Wehren und drei Wassergefällen, die weggerissen worden waren. 6 Schock gelagerte Kübel mit Kohlen für 60 Taler und Floßholz im Wert von 100 Talern wurden weggespült. Weitere 100 Taler musste Heinrich Siegel für die Beseitigung des Schlammes in den Hüttengebäuden und im Hammergraben aufwenden.

Sein 1651 geborener Sohn Christian stürzte am 29. Januar 1669 bei einem Ritt vom Pferd und fiel so unglücklich auf den Kopf, dass die herbeigerufenen Mediziner ihm nicht mehr helfen konnten. Er starb in der dritten Stunde des darauffolgenden Tages. Kaum sechs Monate später starb auch sein Vater Heinrich Siegel kurz nach seinem 57. Geburtstag.

Nach seinem Tod wurde das Hammerwerk Unterblauenthal 1671 offiziell seinen acht Kindern Susanna (8 1664 Heinrich Siegel, Sohn des Besitzers des Schönheiderhammers), Catharina (8 1659 Cornelius Cunigham, Diakon in Wolkenstein, Andreas, Rosina (8 1661 David Richter, Diakon in Eibenstock), Regina (8 1663 Tobias Biedermann, „Practicus“ beider Rechte, später u. a. Stadtrichter in Chemnitz und Hammerherr in Großpöhla), Friedrich Siegel (8 Maria Catharina, Tochter des Hammerherrn in Kleinpöhla Hans Heinrich von Elterlein), Magdalena (8 1668 Ernst Reppel, Erbrichter in Großpöhla) und Dorothea (8 1670 Lic. Christian Friedrich German, verordneter Land-, Amt- und Stadtphysikus in Chemnitz) überlassen. Seine Witwe Catharina geb. Kleinhempel, Tochter der Bürgermeisters von Preßnitz, die er in der Kirche von Grünstädtel geheiratet hatte, wurde vom Erbe dieses Hammerwerkes ausgeschlossen.

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